30 lehrreiche Erkenntnisse für Content Marketing auf der #dmexco 2013

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Auf der diesjährigen dmexco, der Messe für Digitales Marketing (Exposition & Conference) war Content Marketing neben Programmatic Advertising, Mobile und Big Data eines der wichtigen Topics, das in unterschiedlichen Kontexten immer wieder diskutiert und in den Mittelpunkt gerückt wurde. Relevanz war dabei das große Thema. Hier als Speedsummary 30 aufschlussreiche Erkenntnisse, warum und wie Unternehmen und Agenturen stärker auf Inhalte mit Mehrwert setzen sollten:

(Jason Bigler, Google | Reaching Audiences with Relevance)
1.  If you want consumers to embrace your advertising then it must be relevant to them and has to be immersed into their environment.
2. Storytelling is the most important thing, but creativity up to now is the most underspent element in the whole process. It needs more investment.
3. Storytelling is not about the screen, it is across the screens.

(Mark d’Arcy, facebook | Creativity meets Media: the Platform and Power Shift)
4. We do not build services to make money. We make money to build better services.(Zuckerberg)
5. Brands need to know their purpose, that is why they are loved.
6. Use data to build value around your brand’s purpose.
7. (About the need of relevance:) Everything we make competes with erverything that has been made.
8. There is a shift from marketing AT people to marketing WITH people, which proofs a major shift in paradigm: from disruption to connection.
9. Start with measurable business goals, not with social goals.
10. Do not conflate multiple new things with the company at the same time. Pick one platform and scale your story on it.

(UBERCLOUD: Calling for a new age of imagination, Alexander Ewig | Arno Lindemann | Marcel Loko |Thomas Strerath)
11. Talk is cheep. Motivating action is expensive.
12. 365 days instead of 360 degrees.

(Thomas Strerath, O&M | Calling for a new age of imagination)
13. Der OWM wünscht sich für digitales Marketing Effiziensbeweise, die auf der Annahme aufbauen, dass man den Consumer so lange belästigen kann, bis er aufgibt. Das funktioniert nicht: Das alte Werbewirkungsmodell lässt sich nicht ins Digitale übertragen.
14. Mit der Produktion von TV Spots kann eine Agemtur einfach nicht mehr genug Geld verdienen. Deshalb schrumpfen viele altbekannte Agenturen zur Bedeutungslosigkeit. Eine einfache digitale Verlängerung der Arbeit reicht dabei nicht, um das schrumpfende Geschäft zu kompensieren. Sondern Plattformgeschäft bildet jetzt die Grundlage für neue Geschäftsmodelle der Agenturen.
15. Marketing bedeutet Mehrwert zu schaffen, und nicht, mit möglichst billigen Maßnahmen Produkte zu verkaufen
16. Man kann Erfolg nicht testen.
17. Merkels Aussage zum „digitalen Neuland“ ist berechtigt: Wir wissen wirklich noch nicht, wie neue Kommunikationsprozesse laufen oder wie neue Shoppingwege funktionieren werden.

(Marc Pritchard, P&G | Keynote)
18. The era of digital marketing is over. Now it is all about great brand building. Build brands that mean something to people.
19. Fresh creative ideas are empowered by insights.
20. Great insights capture an essential human conflict or a dramatic tension (Example: Women believe in the power of transformation (Wella), Deep down all men feel just a little unsecure about their manliness (Old Spice).

(Julia Jäkel, Gruner+Jahr | The transformation of a magazine publisher into a house of content)
21. G+J wird mehr Geschäft im Context von relevantem Inhalt machen.
22. Es geht um Vermarktung, nicht um Paywalls.
23. Der Redakteur wird zum Community Manager.

(Commercial Creativity – The Consumer is the Medium | Ben Jones, AKQA)
24. Think big: Democratize what is for the elite to be relevant. (example: Nike+ Kinect Training).
25. Enable emotional interaction and an immersive experience. (example: App WWF)

(Problematic or programmatic – Killing or creating opportunities?, Mike Baker | Arun Kumar | Brian O’Kelley | Richard Wheaton)
26. Premium is not about space, it is about audience.
27. Client and agency should act like a start up together.
28. 2013 is the year of mobile, as it was 2012…and 2011,…and so it will be 2014 again.

(Turning Visions into reality, Quentin George | Nigel Morris | René Rechtman | Ophir Tanz | Brian Wong)
29. We have to make marketing lovable again.
30. The smart watch has a very, very small screen, and it will be a real challenge to display relevant content on it.

Link-Tipp: Alle Talks und Vorträge der dmexco 2013 im Youtube Channel

Grafik/Fotos: stories4brands

5 Gedanken zu “30 lehrreiche Erkenntnisse für Content Marketing auf der #dmexco 2013

  1. Vielen Dank für die Zusendung der Erkenntnisse auf der demexco 2013 in Köln. Dass fast alle wichtigen Erkenntnisse von angelsächsischen Teilnehmern stammen, sollte die deutsche Marketeers wachrütteln. Marketing hat mit dem Internet eine globale Plattform erhalten, auf der sich jeder über vieles informieren kann. Content Marketing muss heute dialogfähig sein, damit sich Interessierte mit Anbietern über relevante Inhalte austauschen können – ohne gleich in ein Verkaufsgespräch hineingezogen zu werden.

    Das von Brian O’KelleyRichard Wheaton geforderte Start-up Verhalten macht deutlich, wie agil das Marketing werden muss – hoffentlich auch vermehrt in Deutschland.

    Klaus Grote

    • Danke für den Kommentar, Klaus. Absolut richtig. Zum Thema Wachrütteln gab es eine sehr spitze und treffende Anmerkung von Andrew Bosworth (VP Advertising Facebook). Auf die Frage am Ende seines dmexco-Vortrags (http://bit.ly/14FW5eQ), was sein Eindruck von der dmexco sei, sagt er: „Die Ausstellung ist irre groß, es gibt unglaublich viele Aussteller hier. Ich glaube, im Silicon Valley muss niemand mehr so viel Überzeugungsarbeit leisten, Geld für Digital Marketing auszugeben.“ Ich glaube, das sitzt.

  2. Pingback: Warum die Diskussion über “Online oder Klassik” im Marketing hinfällig ist | stories4brands

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